Bastian am Montag, 20. September 2010

Von wegen „Rauf auf den Forkastningsfjellet“ – das wird nichts, so tief wie die Wolken schon wieder hängen. Rauf kämen wir sicher, aber was würde uns oben erwarten? 250 % Luftfeuchtigkeit (mindestens!) und 30 Meter Sicht – prima, das schenken wir uns. Stattdessen widmen wir uns dem breiten und langen Küstenstreifen, statten Revneset einen Besuch [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 7: Als wir Knud trafen" vollständig anzeigen

Bastian am Samstag, 18. September 2010

„Sieht ganz schön steil aus. Aber wenn wir zwischen den zwei Bachbetten… dann links, am dicken Stein weiter hoch bis zum schwarzen Fleck… gerade rüber… bis zum ersten Schneefeld… rauf… dann haben wir es schon geschafft!“ Tatsächlich: Was erst noch nach purem Zweckoptimismus klingt, ist gar nicht so realitätsfern. Der Aufstieg vom Carolinedalen ins Louisdalen [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 6: Es gibt nur eine Richtung – rauf!" vollständig anzeigen

Bastian am Donnerstag, 16. September 2010

Über eine Woche sind wir nun schon unterwegs in Diabas und Sassen. Eine Woche fernab der Zivilisation, eine Woche ohne Termine. Eine Woche ohne Erfolgsdruck, eine Woche ohne gesellschaftliche Zwänge. Eine Woche Freiheit! Über unsere Entscheidung loszulaufen sind wir heilfroh. Die schweren Rucksäcke, das inzwischen doch überwiegend usselig nasskalte Wetter und die Pulver-Wasser-Eintopf-Ernährung aus Trekking-Tüten [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 5: Unser Weg zum perfekten Sonnenuntergang" vollständig anzeigen

Bastian am Dienstag, 14. September 2010

Dsssssssit – Reißverschluss auf. Es muss schon spät am Tag sein, die Sonne (soweit man ihre Position durch die dichten Nebelschwaden erahnen kann) hat ihren „Höhepunkt“ schon länger hinter sich, ein frischer Wind weht den Strand entlang und von der gegenüberliegenden Küste ist nicht viel zu sehen. Ungemütlicher geht es wohl kaum. Dsssssssit – Reißverschluss [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 4: Wild-Nord-Romantik" vollständig anzeigen

Unser Verlangen nach Nähe zur Stadt hält sich sehr in Grenzen; wir wollen so lange wie möglich an der Nordseite des Diabas bleiben, fernab der Zivilisation. Den Tag, an dem wir zwischen den Bergen hindurch wandern und wieder am Adventfjord ankommen – mit Blick auf Longyearbyen, Flughafen und Campingplatz – wollen wir noch etwas hinauszögern. [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 3: Eine schwer bewaffnete Mutti und der tĂĽckische Fjord" vollständig anzeigen

Bastian am Freitag, 10. September 2010

„Komm mal her! Guck raus, das musst du gesehen haben!“ Und tatsächlich, das muss man mit eigenen Augen gesehen haben: Es sind wirklich blaue Stellen am Himmel zu sehen. Da schlägt das Herz gleich höher, bei dem Ausblick wollen wir keine Sekunde länger hier bleiben. In Rekordzeit ist das Frühstück gegessen, sind die Klamotten gepackt [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 2: Sassenfjord wir kommen!" vollständig anzeigen

Bastian am Dienstag, 7. September 2010

Der Tag vor dem Start, morgen soll es losgehen. Noch einmal rechnen wir Kalorien zusammen, zählen Mahlzeiten und überlegen, ob wir um Mitternacht noch einen Sonnentanz aufführen sollen – schaden würde es sicher nicht. Alles ist beisammen, nur eine zweite Kartusche Gas zum Kochen wollen wir zur Sicherheit noch holen. Wir machen uns also auf [...]

Den Beitrag "Diabas, Teil 1: Aufbruch ins Adventdalen" vollständig anzeigen

Bastian am Montag, 6. September 2010

Dass der Sommer schon vorbei sein soll, können und wollen wir nicht einfach hinnehmen. Zumal es noch so viele unentdeckte Flecken auf Spitzbergen gibt. Zugegeben, das können wir auch nicht mehr nennenswert ändern – aber das ist doch noch lange kein Grund tatenlos herum zu sitzen! Was tun wir also mit der uns verbleibenden Zeit? [...]

Den Beitrag "Einmal Diabas und zurĂĽck" vollständig anzeigen

Bastian am Montag, 30. August 2010

Nur einen Katzensprung entfernt vom Longyearbyen-Campingplatz liegt das Tal Bjørndalen. Immer entlang der Isfjord-Küste gehend merkt man der Strecke die fünf Kilometer gar nicht an. Vorbei am Leuchtfeuer, das die Einfahrt in den Adventfjord kennzeichnet, zwischen einer Handvoll Ferienhäuschen hindurch, hat man das Tal im Nu erreicht. Lässt man die alte Mine links liegen, blickt [...]

Den Beitrag "Eine gemĂĽtliche Runde im Bjørndalen" vollständig anzeigen

Bastian am Freitag, 27. August 2010

Der Wander-Tourist an sich ist ein komisches Wesen. Einen Berg mit Aussicht findet er schon toll. Und wenn es oben drauf noch ein Bonbon gibt, ist er ganz aus dem Häuschen. Sei’s ein Gipfelbuch, eine Kneipe mit Frischgezapftem – oder eine technische Anlage, die außergewöhnlich aussieht oder/und außergewöhnliche Dienste verrichtet. Der Breinosa gehört zu diesen [...]

Den Beitrag "EISCAT: Spitzbergens Riesen-Lauscher" vollständig anzeigen